TU Berlin

Fachgebiet Stadt- und RegionalökonomieAbgeschlossene Projekte

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Forschungsprojekte

2Rad–1Kauf–0Emission – Radverkehr als Perspektive für den innerstädtischen Einzelhandel

Laufzeit: 2016-2018

Projektleitung: Prof. Dr. Dietrich Henckel

Wissenschaftliche Mitarbeiter_innen: Dipl.-Geographin Susanne Thomaier

Studentische Mitarbeiter_innen: Anton Wohldorf

Bei der Gestaltung eines zukünftigen stadt- und umweltverträglichen Einkaufsverkehrs kommt dem Fahrrad eine entscheidende Bedeutung zu. Schon heute wird in der Stadt eine Vielzahl von Wegen mit dem Fahrrad zurückgelegt und gerade für den Einkauf besitzt das Fahrrad durch seine Reichweite und Flexibilität noch große Potentiale.

Das Projekt 2Rad–1Kauf–0Emission zielt darauf ab, diese Potentiale freizusetzen und über die Zusammenarbeit mit Einzelhändlern im Projektgebiet „Schönhauser Allee“ in Berlin neue Möglichkeiten zu finden, den Einkauf mit dem Rad bequemer zu machen. Gesamtziel des Vorhabens ist es, über einen umfassenden Aktivierungsprozess in einer Zukunftswerkstatt, Einzelhändler_innen zu motivieren, gemeinsam getragene Maßnahmen für die Schönhauser Allee als radfahrfreundlichen Standort zu entwickeln und diese umzusetzen. Auch geht es dabei darum, das ökonomische Potenzial, das von der radfahrenden Kundschaft ausgeht, zu kommunizieren und durch entsprechende Maßnahmen und Angebote zu erschließen.

Das als partizipativer Forschungsansatz durchgeführte Projekt versucht die soziale Wirklichkeit zu verstehen (z. B. Barrieren für innovative Fahrradkonzepte) und diese im Sinne des übergeordneten Gesamtziels zu beeinflussen. Die Einzelhändler_innen vor Ort sollen dazu angeregt werden, eine innovative Fahrradförderung als Teil ihrer Standortpolitik zu begreifen und entsprechende Lösungen für die radfahrende Kundschaft an ihrem Standort bereitzustellen. Hierfür werden verschiedene qualitative Forschungs- und Beteiligungsmethoden angewandt (z.B. Begehungen, Helmkamerafahrten, Fokusgruppen, Photovoice).

Das vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) im Rahmen des Nationalen Radverkehrsplans (NRVP) geförderte Projekt wird in Kooperation des Fachgebiet Stadt- und Regionalökonomie und dem Fachgebiet Integrierte Verkehrsplanung der TU Berlin durchgeführt. Das auf drei Jahre veranschlagte Vorhaben (2016 - 2018) soll als Good-Practice Beispiel Vorbildcharakter für das Zusammenspiel (und für Synergien) von Einzelhandel und Radverkehrsfreundlichkeit bekommen.

 

 

Beyond the Noise: Open Source Soundscapes

Timeframe: April 2016 - April 2018

Project leader: Dr. Antonella Radicchi (TU Berlin)

Project supervisors: Prof. Dr. Dietrich Henckel (TU Berlin), M.A. Jörg Kaptain (Berlin Senate, Senate Department for the Environment, Transport and Climate Protection).

The “Beyond the Noise: Open Source Soundscapes” project deals with the issue of noise pollution. It experiments with a novel mixed methodology in order to identify, assess and plan small, quiet areas on the neighborhood scale, by actively involving local communities and using novel open source technology, with the ultimate goal of making quietness available to everyone.

This methodology, based on the “open source soundscapes” approach, is validated through the development of a pilot study in the Reuterkiez, a Berlin neighborhood affected by environmental injustice and noise pollution. In this pilot study, citizens are involved in crowdsourcing data related to “everyday quiet areas” by means of interviews, soundwalks and using a novel mobile technology: the “HUSH CITY” app. The contents generated in the project will result in the “Reuterkiez Everyday Quiet Areas Atlas” – a participative management plan aimed at protecting the existing small, quiet areas and planning new ones.

Project’s website

www.opensourcesoundscapes.org

http://www.opensourcesoundscapes.org/hush-city/

 

 

Natur-inspirierte Nachhaltigkeitsstrategien in der Quartiersentwicklung

Laufzeit: August 2013 - November 2017

Bearbeiterin: Lara Steup

Betreuer: Dietrich Henckel

Das Promotionsprojekt „Cradle to cradle, Symbiosis in development und die Circular Economy - Beschleunigung der „großen Transformation“ durch die Anwendung von natur-inspirierten Nachhaltigkeitsstrategien in der Quartiersentwicklung?“ befasst sich mit einer Unterkategorie der natur-inspirierten Nachhaltigkeitsstrategien. Diese Strategien nutzen die Etablierung von Kreisläufen und die Regeneration von Ökosystemen (als Basis), um soziale und wirtschaftliche Mehrwerte zu generieren. Dabei wird der Frage nachgegangen, welchen Beitrag die Anwendung dieser Ansätze in der Quartiersentwicklung zur Beschleunigung einer „großen Transformation“ zu leisten vermag. Die Arbeit interessiert sich insbesondere für die Umsetzung, weshalb neben einer theoretischen Auseinandersetzung mit den Konzepten und einer Überprüfung ihrer Bandbreite eine empirische Untersuchung von drei Beispielprojekten in den Niederlanden (Park 20|20, Schriebroek Zuid und De Ceuvel) geplant ist. Das Projekt wird vom Climate-KIC gefördert und ist der Plattform „Making Transitions Happen“ zugeordnet.

Fachlicher Nachwuchs entwirft Zukunft

Das aktuelle Projekt - die selbstgemachte Stadt
Lupe

Das aus Mitteln der Nationalen Stadtentwicklungspolitik geförderte Projekt Fachlicher Nachwuchs entwirft Zukunft will aktuelle Forschungsfelder der Stadtentwicklungspolitik mit den Gedanken junger, angehender StadtplanerInnen an den Universitäten zusammenbringen. Es bietet Studierenden die Möglichkeit, sich hochschulübergreifend mit Planungsthemen der Zukunft auseinanderzusetzen und ihre Ideen in eine breite Fachöffentlichkeit zu tragen.

Mit diesem Ziel arbeiten jedes Jahr verschiedene Stadtplanungslehrstühle deutscher Universitäten zu einem gemeinsamen Thema zusammen. Ein Semester lang entwickeln die Studierenden der beteiligten Universitäten in experimentellen Arbeitsweisen neue Denkzugänge und Handlungsansätze zu dem jeweils gewählten Thema. Zentraler Baustein ihrer Arbeit ist dabei eine Sommerschule, an der alle Beteiligten intensiv und hochschulübergreifend das gemeinsame Thema und seine verschiedenen Dimensionen diskutieren und bearbeiten. Über die Sommerschule hinausgehend finden an den Hochschulen zudem Semesterprojekte statt, in denen einzelne Facetten des jeweiligen Rahmenthemas vertieft werden. Im Rahmen des Hochschultags "Nationale Stadtentwicklungspolitik" stellen die Studierenden die Ergebnisse ihrer Arbeit gemeinsam der Fachöffentlichkeit vor. Durch die unterschiedlichen Ausrichtungen der beteiligten Lehrstühle – von entwurfsorientiert bis hin zu stadtsoziologisch geprägt – eröffnet das Projekt einerseits den Studierenden vielfältige Perspektiven und wird damit der zunehmenden Komplexität künftiger stadtplanerischer Fragen gerecht. Andererseits kann die Ausrichtung auf den Nachwuchs neuartige Herangehensweisen und Blickwinkel ermöglichen und in das Ministerium tragen.

Bisherige Themen des Projekts:

DynASS - Dyna­mi­sche Arran­ge­ments städ­ti­scher Sicher­heits­kul­tur

Lupe

Das For­schungs­pro­jekt DynASS beschäftigt sich mit Fragen der urbanen Sicherheit. Die Entwicklung von Sicherheit in städtischen Räumen wird von einer Vielzahl von Akteuren geprägt – weit mehr als Polizei und Ordnungsamt bestimmen, wie sicher sich Stadtbewohner in ihrem Umfeld fühlen: Es sind gleichsam auch Fragen der Raumgestaltung und des sozialen Quartierszusammenhalts, die Sicherheit und das Sicherheitsgefühl prägen und es somit zu einem elementaren Thema der Stadtentwicklung machen.

Ziel des Projektes DynASS ist es, die „Produktionsbedingungen“ städtischer Sicherheit in diesem komplexen Akteursgeflecht zu untersuchen. Als Kernfragen stehen im Mittelpunkt, wie verschiedene Akteure Sicherheitsgefährdungen im öffentlichen Raum verorten (sogenannte „Sicherheits­bilder“) und welche Akteurskonstellationen städtischer Sicherheit sich in einem definierten Raum typischerweise finden lassen und wie sich die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Akteure dabei gestaltet.

DynASS wurde als inter­dis­zi­pli­nä­res Ver­bund­pro­jekt mit sie­ben Part­nern durch das BMBF im Zuge der Bekannt­ma­chung „Gesell­schaft­li­che Dimen­sio­nen der Sicher­heits­for­schung“ im Rah­men des Pro­gramms der Bun­des­re­gie­rung „For­schung für die zivile Sicher­heit“ von August 2010 bis April 2013 gefördert.

Verlust der Nacht

Lupe

Laufzeit: Mai 2010 bis Dezember 2013

Bearbeiter: Dietrich Henckel, Josiane Meier u.a.

In dem Verbundforschungsprojekt Verlust der Nacht untersuchen WissenschaftlerInnen unterschiedlicher Disziplinen erstmals gemeinsam die ökologischen, gesundheitlichen sowie kulturellen und sozioökonomischen Auswirkungen, aber auch die Ursachen für die zunehmende Beleuchtung der Nacht. Auf Grundlage dieser Forschungsergebnisse sollen Lösungsansätze für moderne Beleuchtungskonzepte und nachhaltige Techniken entstehen.

Am Fachgebiet Stadt- und Regionalökonomie werden zwei Teilprojekte bearbeitet. Teilprojekt 04, welches gemeinsam mit dem Leibniz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung (IRS Erkner) getragen wird, fokussiert auf politische Akteure und Steuerungsinstrumente zur Minimierung der Lichtverschmutzung. In Teilprojekt 05 stehen die Kosten des Verlusts der Nacht im Mittelpunkt: Erarbeitet wird eine ökonomische Analyse der Folgen nächtlicher Beleuchtung. Bestandteil der Forschungsarbeit ist eine Befragung von BewohnerInnen in drei Gebieten der Region Berlin-Brandenburg zu Bedeutung und Bewertung von Licht und Dunkelheit vor dem Hintergrund von Umrüstungsmaßnahmen auf LED-Technik.

Die Forschung wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung Berlin. Verlust der Nacht war Partner im Wissenschaftsjahr 2012 für nachhaltige Entwicklung des BMBF - Zukunftsprojektes ERDE. Der Forschungsverbund ist zudem eingebunden in die Forschungsplattform MILIEU an der Freien Universität Berlin.

Zum Abschluss des Forschungsprojekts Verlust der Nacht stehen ab sofort drei Videos online zur Verfügung:

Zero Acreage Farming – Städtische Landwirtschaft der Zukunft

Laufzeit: Oktober 2010 bis Dezember 2013

Förderer: Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)

Bearbeiter: Dietrich Henckel (Projektleiter), Susanne Thomaier u.a.

Das Forschungsprojekt ZFarm beschäftigt sich mit städtischer Landwirtschaft auf und in Gebäuden - dazu gehören bspw. offene Dachfarmen, Dachgewächshäuser und Indoor Farmen. Verschiedene existierende Ansätze des gebäudegebundenen Nahrungsmittelanbaus werden auf ihre Funktionsweisen und Auswirkungen analysiert. In verschiedenen Workshops in Berlin wird zudem der Frage nachgegangen, welche Rolle die gebäudegebundene städtische Landwirtschaft in Berlin spielen kann.

Folgende Fragen stehen im Fokus des Projekts:

  • Welche Formen von gebäudegebundener Landwirtschaft gibt es, wie funktionieren diese und welche Standorte und Gebäude sind dafür geeignet?
  • Welchen Nutzen kann gebäudegebundene Landwirtschaft für unsere Städte heute und in Zukunft bringen? Welche Hemmnisse und Nutzungskonflikte könnten relevant werden?
  • Wer sind die relevanten Akteure in Berlin und was sind ihre Erwartungen, Ansprüche und Befürchtungen zu gebäudegebundener Landwirtschaft?
  • Unter welchen Rahmenbedingungen funktioniert Landwirtschaft in und auf Gebäuden und wie können diese Bedingungen gefördert werden?

Räume der Kulturwirtschaft in Berlin 2013

Auftraggeber: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt

Bearbeiter: Dietrich Henckel, Ricarda Pätzold u.a.

Nach den Berliner Kulturwirtschaftsberichten 2005 und 2008 soll dieses Jahr eine weitere Fortschreibung erfolgen. Die auf allen Ebenen der Stadtgesellschaft geführten Diskussionen über räumliche Veränderungsprozesse Berlins, legen die Vermutung nahe, dass es in den zurückliegenden 5 Jahren insbesondere  bei ausgewählten Teilmärkten der Kulturwirtschaft (z. B. bildende Kunst, Design, Musikwirtschaft) zu Standortveränderungen gekommen ist. Im Rahmen der Untersuchung werden die Unternehmen der einzelnen Teilmärkte verortet und die räumliche Dynamik der Branchen analysiert. Dieser Beitrag (Auftraggeber Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt) ergänzt die Untersuchungen der Senatsverwaltungen für Wirtschaft und Kultur.

DAAD Vigoni-Programm (Projektbezogener Personenaustausch Italien): Chronographic maps for urban time planning

Laufzeit: Oktober 2010 – Dezember 2011

Bearbeiter: Prof. Dr. Dietrich Henckel, Dipl.-Geogr. Susanne Thomaier MA (FG Stadt-und Regionalökonomie); Lucia Zanettichini, Roberto Zedda, Stefano Stabilini (Politecnico di Milano, Dipartimento di Architettura e Pianificazione)

The main objective of the project is the construction of time-oriented instruments to analyse the supply and to improve the design of the supply and accessibility of services for all inhabitants.

Expected outcomes consist in:

  • A binational system of references on the principles and practices of time oriented research and action;
  • Development and testing of new tools for chronographic mapping;
  • Improvement of transfer to planning practices.

Time is has been a widely neglected aspect in spatial planning. But the understanding of urban development and functioning has much to gain from the introduction of the temporal perspective. But not only science has to gain, also the urban planning practice could be improved in order to enhance quality of life and especially access to all kinds of services. The project aims at the construction and validation of a time-oriented cartographic system for urban analysis and policy design, aimed at designing the supply and accessibility of services for all inhabitants. The cartographic system will be validated through use in co-design workshops with institutional and social actors, in testing grounds chosen during the project. During the last 20 years time-oriented research has developed innovative methods and techniques, for analysis and design. Within the research the cartography has played a major role in producing new insights. The system of chronographic maps provides a framework for the chronotopic interpretation of the city and its territory.

The proposed exchange is meant to contribute to the debate on the innovation of planning systems, aiming at identifying the theoretical and practical foundations required to address in an integrated way the problems of urban development, in a spatio-temporal view, also as a start of a new disciplinary model. The activity of junior researchers will be emphasized, through the promotion of scientific missions, to foster the mutual exchange of research practices between the two teams.

Schwerpunktorte der Berliner Kreativwirtschaft: Standortfaktoren und Immobilienstrategien

Laufzeit: Juni 2009 – Juni 2010

Auftraggeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) - Vertiefungsstudie im Rahmen des Förderprogramms „Forschungsprämie“

Bearbeiter: Prof. Dr. Dietrich Henckel (Projektleiter), Dipl.-Ing. Benjamin Herkommer, Dipl.-Geogr. Constanze Engelbrecht

Die Untersuchung „Creative Class in Berlin“ beauftragt durch die Orco Deutschland GmbH ist Grundlage für die Vergabe der Forschungsprämie. Gegenstand dieser Untersuchung war im Wesentlichen eine Online-Umfrage unter rund 10.000 Berliner Unternehmen der Kreativwirtschaft. Dabei wurden wesentliche Erkenntnisse gesammelt u.a. zu den Standortanforderungen, zur räumlichen Verteilung der Kreativwirtschaft und ihrer Standortdynamik.

Im Rahmen der Untersuchungen der Forschungsprämie werden die quantitativen Ergebnisse aus der Voruntersuchung qualitativ erweitert durch eine Analyse ausgewählter Standorte mit Ballungen von Kreativunternehmen. Dabei wurden nur „gemanagte“ Standorte ausgewählt, um zu überprüfen, wie die Ballungen zustande kommen. Dazu wurden leitfadengestützte Interviews mit Mietern und Betreibern dieser Standorte geführt, um zu prüfen, ob die Betreiber ihre Immobilien systematisch für bestimmte Nachfrager vermarkten oder ob die Ballungen schlicht durch „Selbstanpassungen“ von Nachfragern im Zuge von Agglomerationseffekten entstehen. Aus den Ergebnissen werden nicht nur neue Erkenntnisse zu den Dynamiken erwachsen, sondern es werden sich auch Empfehlungen für Immobilienbetreiber und die Stadtentwicklung ableiten lassen.

Der Untersuchungsteil von Eberhard von Einem bezieht sich auf die Frage, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit neues Wissen in der Kreativwirtschaft überhaupt absorbiert werden kann.

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Creative Class in Berlin. Studie über Branchenstrukturen und Standortverhalten der Berliner Kreativwirtschaft

Laufzeit: November 2007 - Juli 2008

Auftraggeber: ORCO Immobilien GmbH, Berlin Partner

Bearbeiter: Prof. Dr. Dietrich Henckel (Projektleiter), Dipl.-Ing. Benjamin Herkommer, cand.-Ing. Anja Besecke, cand.-Ing. Anja Zahn

Ausgehend von einer Abgrenzung der Kreativwirtschaft, die sich an den Thesen von Richard Florida orientiert, wurden rund 9.000 Unternehmen der Kreativwirtschaft in Berlin online zur Struktur, Entwicklungsphase und der Vernetzung, zur Bedeutung der Images von Berlin, zur Nachfrage nach bestimmten Immobilientypen, zum Standortwahlverhalten, zur Bedeutung und Bewertung von Standortfaktoren sowie zu Anforderungen an die Stadt und die Immobilienanbieter befragt. Der mit über 22 Prozent für eine Unternehmensbefragung sehr hohe Rücklauf erlaubt einen empirisch fundierten Einblick in Standortprozesse und Standortanforderungen der Kreativwirtschaft in Berlin und relativiert Erkenntnisse „gefühlter“ Empirie über diesen Wirtschaftsbereich. So ist die Branche deutlich standortstabiler, als es in den öffentlichen Debatten den Anschein hat.

Zur Veröffentlichung (sh. Kapitel 4)

Kulturwirtschaft – die räumliche Dimension und stadtentwicklungsplanerische Handlungsmöglichkeiten in Berlin

Laufzeit: November 2007 – Mai 2008

Auftraggeber: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin

Bearbeiter: Prof. Dr. Dietrich Henckel (Projektleiter), Dipl.-Ing. Ricarda Pätzold, cand.-Ing. Anja Besecke, cand.-Ing. Stefan Gubi, cand.-Ing. Anja Zahn

In die Neuauflage des Kulturwirtschaftsberichtes 2008 des Landes Berlin ist als dritter Partner – Federführung SenWTF und Kulturverwaltung – die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung eingebunden. Damit soll der räumlichen Dimension des wachsenden und für die Rolle Berlins sehr wichtigen Wirtschaftszweiges Aufmerksamkeit geschenkt werden. Dazu wurden im Rahmen des Projektes eine Reihe von Fragestellungen untersucht, die Aufschluss geben über die Standortattraktivität Berlins für Kreative, die Herausbildung räumlicher Schwerpunkte von Teilbranchen oder Branchenbündeln, Clusterbildung und die Rolle von Netzwerken, die Dynamik der Standortentwicklung in der Kulturwirtschaft, die Wirkung von Kulturbranchen auf die Prägung von Stadtteilen sowie die Handlungsmöglichkeiten der Stadt(entwicklungs)planung. Auf der Basis unterschiedlicher Datenbanken wurde eine Darstellung der Verteilung der Kulturwirtschaft im Stadtraum nach Teilbranchen vorgenommen und bewertet. Zudem erfolgte eine Analyse der Rolle der Kreativwirtschaft im urbanen Transformationsprozess.

Die Ergebnisse sind als Kapitel 4 im Kulturwirtschaftsbericht des Senats: Kulturwirtschaft in Berlin. Entwicklungen und Potenziale 2008 veröffentlicht.

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COMMIN – Promoting Spatial Development by creating COMmon MINdscapes

Laufzeit: September 2004 – August 2007

Auftraggeber: EU, Intereg III B Projekt

Auftragnehmer: Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL) als Leadpartner eines Konsortiums von 28 Partnern in 11 Ostseeanrainerstaaten

Bearbeiter: Prof. Dr. Dietrich Henckel (Projektleiter), Prof. Elke Pahl-Weber (Projektleiter - FG Bestandsentwicklung und Erneuerung von Siedlungseinheiten), cand.-Ing. Anja Besecke, cand.-Ing. Benjamin Rütenick und Externe

COMMIN ist ein Projekt der Gemeinschaftsinitiative Interreg III des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Ziel der Initiative ist die Zusammenarbeit zwischen den Regionen der Europäischen Union.

"Im Zeitalter eines zusammenwachsenden Europas nimmt die Wichtigkeit von Grenzen auf allen räumlichen Ebenen ab, gleichzeitig wächst die Notwendigkeit einer europäischen Integration. Durch die recht unterschiedliche Ausgestaltung der raumplanerischen und institutionellen Grundlagen in den einzelnen Staaten im Ostseeraum existiert ein hohes Bedürfnis nach gültigen Informationen über planerische Sachverhalte und Begriffe. Nicht zuletzt liegen die Gründe für Kommunikations- und dadurch bedingte Kooperationsprobleme häufig im rein begrifflichen bzw. planungsterminologischen Bereich." (ARL)

Die Fachgebiete Bestandsentwicklung und Erneuerung von Siedlungseinheiten (Prof. Pahl-Weber) und Stadt- und Regionalökonomie (Prof. Dietrich Henckel) beteiligen sich gemeinsam an dem Forschungsprojekt als ein Projektpartner. Ihre Aufgabe ist die Erstellung des deutschen Textes über den Staats- und Verwaltungsaufbau und das gesamte Planungssystem, des planungsterminologischen Glossars sowie die Teilnahme an den Steuerungsrunden auf internationaler Ebene.

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Möglichkeiten und Grenzen einer länderübergreifenden Förderpolitik "zur Stärkung von wirtschaftlichen Stärken" (Cluster) in Ostdeutschland

Laufzeit: Oktober 2006 bis Oktober 2007

Auftraggeber: Bundesministerium für Verkehr, Bauwesen und Stadtentwicklung (BMVBS), Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR)

Auftragnehmer: Ein Konsortium aus dem Lehrstuhl Stadt- und Regionalökonomie der TU Berlin (Prof. Dr. Henckel), dem Lehrstuhl für Ökonomie des Planens und Bauens der Bergischen Universität Wuppertal (Prof. Dr. Spars) und Dr. Küpper, Köln

Bearbeiter: Prof. Dr. Dietrich Henckel (Projektleiter), Dipl.-Ing. Ricarda Pätzold, Florian Wukovitsch M.A., cand.-Ing. Anja Besecke, cand.-Ing. Andrea Wagner

Cluster stehen in Wirtschaftspolitik und Wirtschaftsförderung derzeit hoch im Kurs. Allerdings sind die meisten Fördermaßnahmen – bedingt durch die Struktur der Fördergeber – territorial auf die Verwaltungsgrenzen der jeweiligen Förderinstitution begrenzt. Die Unternehmen in Clustern und Netzwerken orientieren sich dagegen nicht an Verwaltungsgrenzen, sondern an den Einzugsbereichen der wirtschaftlichen Verflechtungen, die eher selten mit den Verwaltungsgrenzen übereinstimmen. So gibt es in den ostdeutschen Bundesländern eine Reihe von branchenspezifischen Wirtschaftsinitiativen, die über Bundesländergrenzen hinweg zusammenarbeiten.

Ziel des Forschungsvorhabens ist zu prüfen, wie durch eine länderübergreifende Koordination der Förderung Effizienzgewinne und Verbesserungen der Wettbewerbsfähigkeit der Cluster erreichbar wären; ebenso soll analysiert werden, welche Hindernisse für eine solche Koordination bestehen. Dazu werden die bisherigen Erfahrungen mit länderübergreifender Clusterförderung in Deutschland und im deutschsprachigen Ausland systematisch erfasst. Aus der vertieften Untersuchung ausgewählter Beispiele sollen Schlussfolgerungen für die Verbesserung länderübergreifender Kooperationen in der Clusterförderung abgeleitet werden.

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Demographic Change and Local Fiscal Stress: A Comparative Study

Laufzeit: Januar 2012 bis Detember 2012

Bearbeiterin: Natalie Batz

This research project, financed by the STAREBEI Programme of the European Investment Bank Institute, examines the influence that demographic change exerts on the financial position of municipalities through changes in municipal revenues and expenditures. The resulting study will be divided into three main sections. The first section of the study will provide a comprehensive literature review on the impact of main demographic change components (natural change, international migration, ageing, change in household structure, internal migration and suburbanisation) on the urban labour market, housing and infrastructure. The aim of the second section is to provide a literature review on the impact of demographic change on the various categories of revenues and expenditures of local governments. Special attention will be given to the impact of different institutional frameworks on the expected results. In this section we will develop a framework to analyse local fiscal constraints. The final section of the study will present an in-depth analysis and comparison of the experiences, challenges and policy responses of two cities - Leipzig in Germany and Wroclaw in Poland. It will present hypotheses on the relations between demographic change (and its different components) on local public finance with respect to the structure of German and Polish systems, incorporating also the potential impacts of ageing on the structure of tax revenues, e.g. in the distribution of tax revenue (VAT vs. other sources) and between different levels of Government (central vs. local level). We will work with indicators of fiscal stress presenting imbalances between revenues and expenditures, e.g. debt burden and changes in revenues and expenditures. We will additionally present scenarios for both cities with intention to analyse what implications these differences may potentially have for future functioning of each system.

Leerstandsmanagement

Laufzeit: Juli 2006 – Dezember 2006

Auftraggeber: Deutsches Seminar für Städtebau und Wirtschaft (DSSW)

Bearbeiter: Prof. Dr. Dietrich Henckel (Projektleiter), Dipl.-Ing. Ricarda Pätzold, cand.-Ing. Anja Zahn; Luise Adrian (adrian.mehlin.prozessnavigation)

„Leerstandsmanagement in Geschäftsstraßen“ ist der Titel der Studie, die im Auftrag des Deutschen Seminars für Städtebau und Wirtschaft bearbeitet wird. Ziel ist es, einen differenzierten Umgang mit dem Instrument „Leerstandsmanagement“ zu finden, das Themenfeld zu strukturieren und Handlungsfelder praxisorientiert aufzuarbeiten.

Vor dem Hintergrund komplexer werdender Probleme innerstädtischer Geschäftslagen, die von anhaltender Flächenexpansion im Einzelhandel, Tendenzen zur Konzentration und Filialisierung aber auch anhaltender Konsumzurückhaltung der Kunden gekennzeichnet sind, vollzieht sich ein kontinuierlicher Trading-Down-Prozess. Verstärkt durch eine zunehmende Anziehungskraft „implantierter“ Einkaufszentren, sind die Banalisierung des Angebotes, Leerstände und Sortimentslücken, die Unterbrechung von Kauflagen sowie Imageverluste traditioneller Geschäftslagen vielerorts das Resultat.

Ansätze, diesem Trend entgegenzusteuern, kommen unter anderem aus den Bereichen des Stadtmarketings und des City- und Geschäftsstraßenmanagements. Das Instrument „Leerstandsmanagement“ positioniert sich als ein Baustein innerhalb dieser Ansätze und beinhaltet eine Vielzahl verschiedener Maßnahmen zur Leerstandsbeseitigung. Neben klassischen Maßnahmen der Ansiedlungsakquisition und Aufwertung des Branchenmixes zählen temporäre Nutzungen, Testnutzungen und Leerstandskaschierung zu den Handlungsfeldern, die es zu untersuchen und einzuordnen gilt.

Die Typisierung der unterschiedlichen Ausprägungen des Leerstandsmanagements liefert die Grundlage für die Erarbeitung übertragbarer Lösungsansätze. Mit aktuellen Beispielen hinterlegt, entsteht ein Handlungskatalog, der Akteuren praxisorientierte Handlungsoptionen offen legen soll.

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Wirtschaftsentwicklung Rastatt

Laufzeit: Juni 2006 – Dezember 2006

Auftraggeber: Stadt Rastatt

Bearbeiter: Prof. Dr. Dietrich Henckel (Projektleiter), Dipl.-Ing. Ricarda Pätzold, cand.-Ing. Vivien Kuhn; Dr. Stefan Leuninger (IMAKOMM Wirtschaftsförderung)

Das im Auftrag der Stadt Rastatt (Baden-Württemberg, Region Mittlerer Oberrhein) bearbeitete Gutachten beschäftigt sich mit den Perspektiven der Stadtentwicklung vor dem Hintergrund der Bewertung der zentralörtlichen Bedeutung der Stadt. Das Mittelzentrum Rastatt ist einerseits Teil der Technologieregion Karlsruhe, bildet aber auch selbst einen tragfähigen und prosperierenden Wirtschaftsstandort. Von Interesse ist nun, wie die verschiedenen Planungsebenen solche regionalen Entwicklungen stützen oder befördern können (z.B. Clusterpolitik). In der Vergangenheit war die Raumplanung kaum mit der Wirtschaftspolitik verzahnt, heute wird dagegen zunehmend kommuniziert, dass Landesplanung und Strukturpolitik „Hand in Hand“ arbeiten sollten (z.B. wird in Berlin Stadtentwicklungspolitik auch unter Aspekten der Wirtschaftsförderung betrachtet).

Im Rahmen des Gutachtens wird der wissenschaftliche und konzeptionelle Hintergrund des Zentrale Orte Konzepts und die Ansätze zu dessen Weiterentwicklung ausgeleuchtet. Die Kriterien für die Ausweisung der verschiedenen Zentrentypen sind in den Landesplanungsgesetzen fixiert und unterscheiden sich in den einzelnen Bundesländern. Ebenfalls bestehen graduelle Unterschiede in der Bedeutung der zentralen Funktion, u.a. für die Zuweisungen im kommunalen Finanzausgleich. Da die Potenziale von Rastatt insbesondere im produzierenden Bereich liegen – Produktionsstätte von Daimler – ist von herausgehobener Bedeutung, welche Rolle dieses Kriterium im Rahmen des ZOS spielt und welche Ausprägungen die entsprechenden Indikatoren in Rastatt haben. Dazu müssen unterschiedliche Funktionsbereiche berücksichtigt werden – wie Arbeitsmarkt, Pendlereinzugsbereiche, Einzelhandel, sonstige Versorgungsnetze, Mobilität, Großinfrastrukturen. Die Bearbeitung des Gutachtens erfolgt auf der Basis von Expertengesprächen und der Auswertung der Planungsunterlagen verschiedener Bundesländer.

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Internationalität Berlin

Laufzeit: Februar 2006 – Oktober 2006

Auftraggeber: Senat für Stadtentwicklung Berlin

Bearbeiter: Prof. Dr. Dietrich Henckel (Projektleiter), Dipl.-Ing. Ricarda Pätzold, cand.-Ing. Anja Besecke, cand.-Ing. Benjamin Herkommer

Die Internationalität einer Stadt spielt in ihrer strategischen Selbstpositionierung immer eine herausgehobene Rolle. Die meisten strategischen Konzepte der deutschen und europäischen Großstädte setzen sich – allerdings meist nicht explizit – mit dem Thema auseinander. In vielen Zusammenhängen im Rahmen dieser Konzepte werden die Stichworte „international“ oder „Internationalität“ verwandt, ohne dass das Thema in einem der Konzepte in einem eigenen Baustein behandelt würde. Im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung untersuchen Mitarbeiter des Fachgebiets für Stadt- und Regionalökonomie, wie Internationalität als Teil städtischer Entwicklung überhaupt sinnvoll abzugrenzen und in einem zweiten Schritt als mögliches stadtentwicklungspolitisches Handlungsfeld zu entwickeln ist. Dazu sollen anhand der Analyse der einzelnen Dimensionen von Internationalität unterschiedliche Raumtypen identifiziert werden.

Es geht also zunächst einmal um eine Art Evaluation der räumlichen Ausprägung der Internationalität Berlins. Die verschiedenen Aspekte von Internationalität haben unterschiedliche Raumwirkungen: sie können gänzlich raumneutral, prägend für die Gesamtstadt oder prägend für den lokalen Kontext eines Quartiers sein. Entlang der Analysebereiche Soziales und Bevölkerung, Wirtschaft, Kultur und Stadtleben sowie Bildung und Wissenschaft sollen verschiedene Merkmale von Internationalität mittels einer Vielzahl von Indikatoren auf ihre stadträumliche Ausprägung und mögliche Ballungsräume hin untersucht werden.

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Stadtquartiere im Umbruch

Laufzeit: 2005

Auftraggeber: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR)

Bearbeiter: cand.-Ing. Anja Besecke, Robert Hänsch, Prof. Dr. Dietrich Henckel; Heidede Becker und Robert Sander (Deutschen Institut für Urbanistik)

Im Rahmen des Ex-WoSt Vorhabens Stadtquartiere im Umbruch des BBR hat das Konsortium aus Difu und ISR das Gutachten "Planungspraxis – quo vadis?" bearbeitet. In diesem Gutachten wurde die aktuelle Planungspraxis hinsichtlich des Umgangs mit städtebaulichen Herausforderungen untersucht, die durch Schrumpfungsprozesse ausgelöst werden. Durch eine breit angelegte schriftliche Umfrage bei den durch Schrumpfung betroffenen Städten sowie vertiefende Fallstudien in ausgewählten Städten wurden Erkenntnisse gewonnen, wie die Akteure in den Städten strategisch auf die Folgen rückläufiger Bevölkerungszahlen reagieren und welche Schlussfolgerungen sich für Städte, denen Bevölkerungsrückgänge erst noch bevorstehen, daraus ableiten können.

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Evaluation des Deutschen Seminars für Städtebau und Wirtschaft (DSSW)

Laufzeit: Juli 2005 – Dezember 2005

Auftraggeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi)

Bearbeiter: Prof. Dr. Dietrich Henckel (Projektleiter), Dipl.-Ing. Ricarda Pätzold; Gerd Walter (SÖSTRA)

Das 1993 vom DV auf Initiative der Bundesregierung und Vertretern der deutschen Wirtschaft gegründete DSSW (Deutsches Seminar für Städtebau und Wirtschaft) hat die Aufgabe übernommen, die Attraktivität der ostdeutschen Innenstädte als Lebens-, Wirtschafts-, Kultur- und Wohnstandort zu steigern. Die Arbeit des DSSW basiert auf den Säulen: Generierung von Wissen, Setzen von Entwicklungsimpulsen durch Pilotprojekte in Kommunen und Vermittlung der Erkenntnisse an eine breite Öffentlichkeit. Das Evaluationsvorhaben hatte die Aufgabe, für fünf Haushaltsjahre eine valide Bilanz der Arbeit des DSSW zu ziehen und Entscheidungen über die künftige Ausrichtung von Zielen, Mitteln und Instrumenten des DSSW zu unterstützen. Die Evaluation baute in der Methodik auf die Evaluation der Haushaltsjahre 1993 bis 2000 durch Regionomica auf, um die Fortschreibung von Entwicklungstendenzen zu gewährleisten.

Die Hauptergebnisse der Evaluation lauten: Das Ziel der Revitalisierung der Innenstädte ist aktueller denn je, spiegelbildlich dazu zeigten die Bewertungen der Programme und Projekte durch die Befragten eine hohe Zufriedenheit mit der Themenstellung des DSSW. Durch die besondere und alleinstellende Kombination aus regionaler Konzentration, Projektarbeit und Wissenstransfer kann das DSSW sowohl Unterstützung für Probleme vor Ort anbieten als auch eine breite Fachöffentlichkeit über Probleme und übertragbare Lösungsansätze von überregionaler Bedeutung informieren. Die Aktivitäten des DSSW lösten ein breites Spektrum an Effekten aus, die von Sensibilisierung und Erfahrungsaustausch über den Anstoß von Initiativen bis zum Anstoß von Investitionen reichen. Optimierungspotenziale sind eher im organisatorischen Bereich zu finden, etwa in der Vertiefung der Intensität der Projektarbeit (Verlängerung der Laufzeit) oder der Neuausrichtung bzw. Neustrukturierung der begleitenden Gremien.

"Cows don't go to school" – Zur fiskalischen Wirkungsanalyse von unbebauten und bebauten Flächen und deren Nutzungsveränderungen unter besonderer Berücksichtigung von Naturschutzflächen

Laufzeit: Dezember 2003 bis März 2005

Auftraggeber: Bundesamt für Naturschutz (BfN)

Bearbeiter: Michael Reidenbach (Deutsches Institut für Urbanistik); Prof. Dr. Dietrich Henckel

Von Dezember 2003 bis März 2004 führte das Difu unter Mitarbeit von Prof. Henckel mit finanzieller Förderung durch das Bundesamt für Naturschutz ein Forschungsprojekt durch, in dem die fiskalischen Wirkungen von Flächenausweisungen auf die kommunalen Haushalte untersucht wurden. Ziel war es zu prüfen, in wie weit die immer wieder kommunalem Handeln implizit zugrunde liegende Annahme, dass die Ausweisung neuer Wohnbau- oder Gewerbeflächen sich für die Gemeinden fiskalisch auszahlt, tatsächlich zutrifft. Kurz gefasst kann man feststellen, dass eine eindeutige fiskalische Vorteilhaftigkeit von Flächenausweisungen nur unter sehr eingeschränkten und spezifischen Bedingungen gegeben ist.

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Jahresgutachten 2005 zur Umsetzung der Zusagen der Selbstverpflichtung der Mobilfunkbetreiber

Laufzeit: 2004 - 2005

Auftraggeber: Informationszentrum für Mobilfunk (IZMF)

Bearbeiter: Prof. Dr. Dietrich Henckel, Dipl.-Ing. Ricarda Pätzold; Deutsches Institut für Urbanistik; Verbraucherzentrale NRW; WIK GmbH

Auch das Gutachten 2005 kommt insgesamt zu einer positiven Bilanz. Die Gutacher kommen zu dem Schluss, dass die auf Basis der Selbstverpflichtung entwickelte Kommunikation und Partizipation zwischen Betreibern und Kommunen in den meisten Feldern von Jahr zu Jahr immer besser funktionieren. Auch in Bereich Verbraucherschutz und -information konnten die Gutachter in weiten Teilen Fortschritte zum Vorjahr feststellen.

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Jahresgutachten 2004 zur Umsetzung der Zusagen der Selbstverpflichtung der Mobilfunkbetreiber

Laufzeit: 2004 - 2005

Auftraggeber: Informationszentrum für Mobilfunk (IZMF)

Bearbeiter: Prof. Dr. Dietrich Henckel, Dipl.-Ing. Ricarda Pätzold; Deutsches Institut für Urbanistik; Verbraucherzentrale NRW; WIK GmbH

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Brachflächenexpertise

Laufzeit: März 2004 – August 2004

Auftraggeber: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR)

Bearbeiter: Prof. Dr. Dietrich Henckel, cand. Ing. Anja Besecke; Christa Böhme (Deutsches Institut für Urbanistik)

Im Rahmen des ExWoSt-Forschungsprojektes Fläche im Kreis – Kreislaufwirtschaft in der städtischen/stadtregionalen Flächennutzung des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung (BBR) hat das Fachgebiet in Kooperation mit dem Difu eine Expertise zur Brachflächenthematik erstellt. Die Expertise setzt sich mit den unterschiedlichen Abgrenzungen von „Brache“ auseinander, mit der Dimension der Brachen in Deutschland, den Gründen ihrer Entstehung, den Hemmnissen der Wiedernutzung, den spezifischen Bedingungen freiraumbezogener Nachnutzung sowie den Schlussfolgerungen für Planspiele im Bereich der Flächenkreislaufwirtschaft.

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