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Fachgebiet Stadt- und RegionalökonomieAktuelles

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Aktuelles

Denk- und Aktionslabor Stadt|Land - Beginn der Mobilitätsstudie in Jüterbog & Luckenwalde - Onlinefragebogen

Im Sommersemeseter 2020 führt das Denk- und Aktionslabor Stadt|Land (DAL), eine Projektwerkstatt an der TU Berlin, führt im Juni eine Mobilitätsstudie in Luckenwalde und Jüterbog durch, die vor allem das Pendelverhalten in der Region unter die Lupe nimmt. Dafür haben die Bewohner und Bewohnerinnen der Städte in den kommenden Wochen die Möglichkeit, an einer Online-Befragung teilzunehmen. Das Team aus Studierenden verschiedener Berliner Hochschulen möchte vor allem das Pendelverhalten, die Alltagsmobilität und Schwierigkeiten und Perspektiven des öffentlichen Nahverkehrs untersuchen. Wie funktioniert Mobilität im klein- und mittelstädtischen Raum? Welche Konsequenzen und Bedarfe ergeben sich aus dem Pendeln nach Berlin, aber auch aus den Binnenbewegungen zwischen den Gemeinden in Brandenburg? Vor welchen Mobilitätsherausforderungen stehen Gemeinden der sogenannten „zweiten Reihe“ wie Luckenwalde und Jüterbog? Das sind nur einige der Fragen, die im Rahmen der Studie beantwortet werden sollen.

Der Online-Fragebogen ist vom 27.05. bis zum 17.06.2020 im Netz abrufbar und richtet sich an die Einwohner von Luckenwalde und Jüterbog. Die Ergebnisse der Studie werden nach Abschluss der Befragung für alle Interessierten aufbereitet und auf verschiedenen Kanälen öffentlich zugänglich gemacht. Von der Befragung erhoffen sich die Studierenden einerseits Einblicke in klein- und mittelstädtische Mobilität im Umkreis von Berlin im Allgemeinen; anderseits können aus der Befragung ganz konkrete Schlüsse für die Gemeinden Luckenwalde und Jüterbog gewonnen werden, die an die Stadtverwaltungen weitergegeben werden.

 

Fragen zur Befragung beantwortet das Team gerne unter folgender E-Mail-Adresse:

mobilitaetsstudie@dalstadtland.de

Weitere Infos und den Link zur Befragung gibt es hier:

www.dalstadtland.de

Facebook: Denk- und Aktionslabor StadtLand

Instagram: aktionslabor.stadtland

sowie auf den Websites der Gemeinden Luckenwalde und Jüterbog

Aktuelle Änderungen aufgrund der Corona-Sicherheitsvorkehrungen:

B11 Klausur

Die aufgrund der Sicherheitsmaßnahmen ausgefallene Klausur "B11 Grundlagen der Stadt- und Regionalökonomie" vom 02.04.2020 wird als Präsenzprüfung am Montag, 29.06.2020 um 10:00 Uhr im Raum H 3010 nachgeholt.

Die Klausur wird unter Beachtung der RKI-Regeln und der Hygiene- und Schutzmaßnahmen der TU Berlin erfolgen. Details diesbezüglich speziell für Präsenzprüfungen folgen noch zentral von der TU Berlin. Bitte prüft auch laufend die Rundschreiben des Krisenstabs.

Die Anmeldung für die Klausur erfolgt über Qispos. Alle noch eingetragenen Anmeldungen für den 02.04.2020 sind auf den 29.06.2020 übertragen worden. Bitte überprüft unbedingt in Eurem Qispos-Konto, ob die Anmeldung korrekt ist und meldet Euch ggf. an oder ab. Die An- bzw. Abmeldung über Qispos ist bis einschließlich 28.06.2020 möglich.

Für den Zutritt zum Gebäude am Prüfungstag muss der Studierendenausweis und eine Qispos-Bescheinigung über die angemeldete Prüfung mit sich geführt werden.​

Diese Klausur am 29.06.2020 ist "nur" der Nachholtermin für den 02.04.2020. Alle aktuell an der Vorlesung "Ökonomische Grundlagen der SRP" Teilnehmenden schreiben regulär die Modulklausur am Ende des Wintersemesters 2020/21.

Falls es Fragen oder besondere Ausnahmefälle gibt, meldet Euch gerne per E-Mail an:

Viel Erfolg!

Sprechstunde

Die Sprechstunde bei Prof. Suwala findet immer Mittwochs von 12 - 14 Uhr in 15-Minuten-Slots per Videokonferenz statt. Terminanfragen für die Sprechstunde vorab bis jeweils Montagabend per E-Mail an:

Das Sekretariat bleibt vorübergehend für Sprechstunden geschlossen. Anfragen bitte per E-Mail an: 

Thesiskolloquium

ACHTUNG: KURZFRISTIGE ÄNDERUNGEN

Bis auf Weiteres wird das Thesiskolloquium in einem Onlineformat stattfinden. Die angesetzten Termine sind:

- 08.06.2020 von 16-18 Uhr,

- 22.06.2020 von 15-17 Uhr,

- 08.07.2020 von 15-17 Uhr.

 

Anmeldungen für die Vorträge werden wie gewohnt unter t.aumueller@isr.tu-berlin.de angenommen. Auch Zuhörende müssen sich gegenwärtig bei diesem Format vorher anmelden!

Änderungen sind auf Grund der aktuellen Lage vorbehalten. Es ist außerdem von längeren Bearbeitungszeiten auszugehen. 

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Noten WiSe 19/20

Die Ergebnisse folgender Seminare aus dem WiSe 2019/20 sind verfügbar:

- Aktuelle Themen der SRÖ (Prof. Suwala)
- Regionalökonomie, Gewerbeplanung, Finanzplanung (Prof. Suwala)

 

Die Ergebnisse folgender LVs sind in Qispos eingetragen:

- B11 Grundlagen der Stadt- und Regionalökonomie, Klausur vom 26.02.20 (Prof. Suwala)
- Bachelorprojekt CORPORATE CAMPUS Der Unternehmenscampus als Stadtquartier?! (Dr. Albers)

 

Das Seminar "Wohnungs- und Immobilienwirtschaft" kann erst nach Beendigung der Corona-bedingten Zugangsbeschränkung final benotet werden.

 

 

Denk- und Aktionslabor StadtLand - Durchführung einer Mobilitätsstudie für Jüterbog und Luckenwalde (6 LP)

Was sind aktuelle Herausforderungen und Perspektiven von Klein- und Mittelstädten in der Metropolregion Berlin-Brandenburg? Wie wirken sich die Entwicklungen der boomenden Hauptstadtregion auf Gemeinden der ‘zweiten Reihe’ aus - und wie gehen sie damit um? Welche können wir als Studierende der Raumforschung diese Dynamiken erfassen und selbstbestimmt bearbeiten? Diesen Fragen widmet sich das Denk- und Aktionslabor StadtLand (DAL) der TU Berlin.

Das dritte Semester des DAL ist dem Thema Mobilität gewidmet - in Kooperation mit den Städten Jüterbog und Luckenwalde führen wir eine eigene Mobilitätsstudie durch.

Wie funktioniert Mobilität im klein- und mittelstädtischen Raum? Welche Konsequenzen und Bedarfe ergeben sich aus dem Pendeln nach Berlin, aber auch aus den Binnenbewegungen zwischen Brandenburger Gemeinden? Vor welchen Mobilitätsherausforderungen stehen stehen diese Gemeinden der ‘zweiten Reihe’? 

Dieses Semester wird alles anders: Wir werden unsere Lehrveranstaltung im Online-Format durchführen - dafür suchen wir motivierte Studierende, die Lust haben, mit uns ein Team zu gründen:

Du bist Stadt-, Regional-, Verkehrsplanerin oder Geograf*in und interessierst dich für Mobilitätsforschung abseits der Metropole?

Du hast eine Affinität für quantitative Datenerhebung sowie -analyse und schreckst vor Filterführungen nicht zurück?

Du bist Informatiker*in, Grafiker*in oder adobe-phil und möchtest deiner Kreativität bei der ansprechenden Visualisierung von Daten oder der Konzeption unserer Online-Öffentlichkeitsveranstaltung  freien Lauf lassen?

Du kannst zwar keine der oben genannten Fragen mit Ja beantworten, aber interessierst dich für Thema und Arbeitsauftrag der Lehrveranstaltung?

Dann melde dich jetzt für die Teilnahme an unserer Projektwerkstatt an.

Im Rahmen eines Online-Seminars erarbeiten und testen wir in Absprache mit den Kommunen einen Onlinefragebogen zur Erfassung von individuellem Mobilitätsverhalten, pflegen diesen in eine Befragungssoftware ein und verfassen auf Basis unserer Analysen der gewonnen Daten, einen Mobilitätsbericht. Willkommen sind prinzipiell Studierende aller Fachrichtungen und Hochschulsemester in und um Berlin, die sich für das Thema begeistern – spezielles Vorwissen bzw. eine Teilnahme an den vorangegangenen Semestern sind nicht nötig.

Weitere Infos und Antworten auf deine Fragen bekommst du unter der E-Mail-Adresse . Bitte melde dich bei Interesse bis spätestens Freitag, 17.04.2020, für die Veranstaltung per Mail an und beschreibe für unsere Planung kurz, wie du dich in die Projektarbeit einbringen möchtest und welche Vorkenntnisse du mitbringst.

Wir freuen uns auf dich! 

Lara und Mona

Semesterauftakt: Videoplenum in der 1. Vorlesungswoche (20. bis 24.04.), nach Abstimmung

Semestertermine (unter Vorbehalt):
Arbeitsblock 1.1. (27.04. - 01.05.): Fragebogenkonstruktion
Arbeitsblock 1.2. (04.05. - 08.05.): Online-Einpflegung Fragebogen
Arbeitsblock 1.3. (11.05. - 05.06.): Erhebungszeitraum
Arbeitsblock 2 (01.06. - 05.06.): Fragebogenauswertung 

Die Arbeitsblöcke erfolgen in Gruppenarbeit und beinhalten jeweils ein Video-Plenum zur Absprache und Rückkopplung. Im Anschluss an Arbeitsblock 2 halten die Teilnehmenden Zwischenpräsentationen per Videokonferenz (15.06. - 19.06.).

Credits: 6 LPs für Teilnahme, Projektarbeit, Zwischenpräsentation, Endbericht sowie Organisation und Durchführung einer Online-Öffentlichkeitsveranstaltung

Kontakt:

fb: Denk- und Aktionslabor StadtLand / ig: aktionslabor.stadtland

 

 

Citizen-generated data for public policy

The Joint Research Center (JRC), the European Commission’s science and knowledge service, has recently published an open access Technical Report on citizen-generated data projects which have an impact on public policy (Ponti & Craglia 2020).

The Report presents 18 European projects, and describes in greater detail five projects, by means of interviews conducted with the organisers of selected projects. Hush City is among these five projects and extracts of the interview with Dr. Antonella Radicchi are included throughout the text.

Read the full Report here: Ponti M. and Craglia M. Citizen-generated data for public policy, European Commission, Ispra, 2020 JRC120231

 

 

In Memoriam: Hans-Joachim Kujath (1942-2020)

Unser Kollege Hans-Joachim Kujath ist am 4. März 2020 im Alter von 77 Jahren in Berlin verstorben. Der große Verlust tut vor allem vor dem Hintergrund weh, dass sich Hans-Joachim bis zum Schluss dem Institut für Stadt-und Regionalplanung (ISR), dem Fachgebiet Stadt-und Regionalökonomie und seinen Studierenden ganz verschrieben hatte und noch vielfältig am Fachgebiet aktiv war. Hans-Joachim Kujath wurde am 31. Mai 1942 in Berlin geboren. 

1970 beendete Hans-Joachim Kujath sein Studium Stadtbau und Stadtplanung an der Technischen Universität Berlin, dies geschah noch vor der Gründung des Instituts für Stadt- und Regionalplanung (bzw. seiner Vorgänger) so wie wir es heute kennen. Er war bereits von 1979 bis 1987 am Vorgängerinstitut des ISR (Institut für Wohnungsbau und Stadtteilplanung, IWOS) der Technischen Universität Berlin als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig und wirkte für die Lehrgebiete Infrastrukturplanung und Planungsökonomie mit. Nach vielen Jahren und unterschiedlichen Aufgaben in der ganzen Bundesrepublik Deutschland kehrte Hans-Joachim Kujath Mitte der 1990er Jahre nach Berlin zurück, übernahm - als Abteilungs- und stellvertretender Institutsleiter des IRS - seit 2004 eine Honorarprofessur am ISR und dort am Fachgebiet Stadt- und Regionalökonomie. Er hat mit großem Engagement weit über seine Lehrverpflichtung hinaus, auch nach seiner offiziellen Entpflichtung viele Studierendengenerationen für die Grundlagen der Regionalökonomie und insbesondere die ökonomischen und räumlichen Aspekte der Wissensgesellschaft begeistert. Zu seinen weiteren Arbeitsschwerpunkten gehörten Wirtschaftsraum- und Wirtschafts-verflechtungsanalysen, Metropolenforschung, Europäische Raumentwicklung, insbesondere Osteuropa, Regionale Struktur- und Raumentwicklungspolitik und nicht zuletzt theoretische und konzeptionelle Aspekte rund um ‚Räume‘ in der Stadt- und Regionalökonomie. Darüber hinaus war seine Honorarprofessur Ausgangspunkt für vielfältige Kooperationen zwischen ISR und IRS.

Nimmt man sein Studium und sein Wirken an der Technischen Universität Berlin zuletzt als Klammer, hat Hans-Joachim Kujath direkt oder indirekt mehr als ein halbes Jahrhundert am ISR oder seinen Vorgängerinstituten gewirkt. Wir denken mit Dankbarkeit an unseren engagierten, diskussionsfreudigen und zugewandten Kollegen zurück. Persönlich verlieren wir nicht nur unseren wissenschaftlichen Mentor und geschätzten Projektpartner, sondern einen sehr guten Freund.

 

Berlin, 17. März 2020

Lech Suwala und Dietrich Henckel

 

 

Startup-Urbanism – Alles neu im Kunger-Kiez?!

Lupe

Im Zuge des Bachelorprojekts Startup Urbanism – Digitale Ökonomien & städtische Transformation setzten sich 15 Studierende damit auseinander, welche Auswirkungen die vermehrte Ansiedlung von Startups und Unternehmen der Digitalwirtschaft für Stadtquartiere und Nachbarschaft entstehen.

Im ersten Projektsemester haben sich die Studierenden unter der Anleitung von Dr. Hans Hermann Albers (Projektleitung) und Paul Pape (Tutor) ein Grundverständnis zu der Thematik erarbeitet. Im zweiten Semester wendeten sie ihr Wissen auf den Kunger-Kiez in Alt-Treptow an – ein Kiez, der sich durch seine besondere Lage zwischen den Startup-Hochburgen Kreuzberg und Neukölln gerade im Umbruch befindet. Spätestens nach der Ansiedlung des Coworkingspaces „Factory“ steht fest, dass sich die Gewerbe- und Milieustruktur im Kiez verändert.
Als Ergebnis der Projektarbeit entwickelten due Studierenden drei narrative Zukunftsszenarien, die mögliche gewerbliche und städtebauliche Veränderungen im Kiez darstellen.

Das Projekt wurde am 18. November 2019 in den Räumen der KungerKiezInititive e.V. von den Studenten Darius Kusche, Arvid Fritsch und Leon Kesselhut vorgestellt vorgestellt und mit ca. 40 interessierten Bürger*innen, Unternehmensvertreter*innen und Aktuer*innen aus der Politik und Verwaltung lebhaft diskutiert. Schwerpunkte der Podiumsdiskussion mit den Gästen Katalin Gennburg (Die Linke, Abgeordnetenhaus), Dustin Hoffmann (CDU, BVV Treptow-Köpenick), Henning Füller (Humboldtuniversität zu Berlin) und Nils Grube (TU-Berlin) waren vor allem die Auswirkungen der Factory auf den Kiez sowie die politischen Handlungsmöglichkeiten, die den Kiez vor zu starken Veränderungen, wie sie beispielsweise in Neukölln und Kreuzberg passiert sind, schützen kann.

Das Ergebnis des Abends war, dass die Anwohner*innen sich sehr für die Thematik interessieren. Das Projekt hat sie und die anwesenden Politiker*innen darüber hinaus dazu angeregt hat, sich in Zukunft mehr mit der Thematik auseinander zu setzen – sowohl auf informeller, als auch auf offizieller Ebene.

 

 

Hush City App featured by World Economic Forum

Lupe

 

 

 

Fachgebiet für Stadt- und Regionalökonomie startet Kooperation mit Stadt Luckenwalde

Lupe

Im Zentrum der Zusammenarbeit steht die studentische Projektwerkstatt „Denk- und Aktionslabor Stadt|Land”, die seit April 2019 Lehrveranstaltungen in Luckenwalde anbietet.

Das Fachgebiet für Stadt- und Regionalökonomie am Institut für Stadt- und Regionalplanung der Technischen Universität Berlin hat am Montag eine Kooperationsvereinbarung mit der Stadt Luckenwalde (Brandenburg) geschlossen. Ziel der Vereinbarung, die zunächst bis Oktober 2021 läuft, ist es, eine Zusammenarbeit zwischen Universität und Stadtverwaltung aufzubauen und zu verstetigen. Dafür stellt die Stadt Luckenwalde der Projektwerkstatt „Denk- und Aktionslabor Stadt|Land” Räumlichkeiten unentgeltlich zur Verfügung, die perspektivisch auch für andere Lehrveranstaltungen und Projekte universitätsweit genutzt werden können. Die Kooperationspartner*innen werden im Rahmen ihrer Zusammenarbeit gemeinsam Ideen für die zukunftsfähige Entwicklung der Stadt Luckenwalde im Besonderen und Kleinstädten im Allgemeinen unter Einbeziehung zahlreicher lokaler Akteure aus Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft erarbeiten. Im Zuge der Kooperation wird vonseiten des Fachgebiets für Stadt- und Regionalökonomie, vertreten durch Prof. Dr. Lech Suwala, außerdem überprüft, inwieweit das Thema für andere Lehrveranstaltungen und Forschung innerhalb der Technischen Universität von Interesse sein könnte. „Die Stadt Luckenwalde erhofft sich von der Zusammenarbeit vor allem die Möglichkeit, von „frischen studentischen Ideen“ profitieren zu können, die vor Ort praxisnah an konkreten Beispielen umgesetzt werden können“, sagt der unterzeichnende Vertreter der Bürgermeisterin, Peter Mann.

 „Wir freuen uns sehr, in Zukunft enger mit der Stadt zusammenarbeiten zu können und einen ersten Schritt in Richtung Verstetigung unseres Projekts gemacht zu haben“, sagen Lara Danyel und Mona Beyer vom Denk- und Aktionslabor Stadt|Land. Die Kooperationsvereinbarung wird ebenfalls von Gisela Prystav, Vertreterin des Wissenschaftsladen kubus der TU Berlin, sowie von Nina Lorkowski, Vertreterin der TU-Projektwerkstätten, unterzeichnet, die die Zusammenarbeit begleitend unterstützen. Neben der Suche nach weiteren Partnern und Fördermitteln liegt ihr Fokus vor allem auf dem Bürgerdialog.

 

Über das Projekt:

Das Denk- und Aktionslabor Stadt|Land beschäftigt sich mit den Herausforderungen und Perspektiven von Klein- und Mittelstädten in Metropolregionen. Dafür wurde im Sommersemester 2019 ein studentischer Arbeitsort in der Kreisstadt Luckenwalde gegründet, der im Rahmen der interdisziplinären Projektarbeit von Studierenden verschiedener Hochschulen in Berlin und Umgebung genutzt wird. Die Initiatorinnen und Leiterinnen der TU-Projektwerkstatt „Denk- und Aktionslabor Stadt|Land“, Lara Danyel und Mona Beyer, sind Student*innen der Stadt- und Regionalplanung an der TU Berlin.

Im Oktober 2019 startet das zweite Projektsemester, das sich rund um den Themenkomplex „ARBEIT“ dreht. Interessierte sind eingeladen, zur Auftaktveranstaltung am 18.10.2019 um 12 Uhr am Institut für Stadt- und Regionalplanung (Fachgebiet für Stadt- und Regionalökonomie), Raum B 212, zu kommen.

 

Weitere Informationen:

Stadt Luckenwalde: www.luckenwalde.de

Denk- und Aktionslabor Stadt|Land: www.facebook.com/aktionslaborstadtland

Wissenschaftsladen kubus: www.zewk.tu-berlin.de

TU-Projektwerkstätten: www.projektwerkstaetten.tu-berlin.de

 

 

 

Noten SoSe 19

Die Ergebnisse folgender Seminare aus dem SoSe 2019 sind verfügbar und können per Laufzettel im Sekretariat abgeholt werden:

Bachelor:
- Aktuelle Themen der Stadt- und Regionalökonomie (Prof. Suwala)
- Wohnungswesen (Dr. Merkel)
- Neue ökonomische Geographie (Prof. Gornig)

Master:
- NEU: Stadt in der Wissensgesellschaft (Prof. Kujath)
- Ökonomische Rahmenbedingungen im internationalen Zusammenhang: Entwicklungen und Herausforderungen von Städten im globalen Süden (Prof. Suwala)
- Strategische Planungsprozesse der SRP: Berliner Zukunftsorte (Prof. Suwala)

 

Die Ergebnisse folgender LVs sind in Qispos eingetragen:

- B2/4 Bachelorprojekt - Startup-Urbanism (Dr. Albers)

 

 

Neues Forschungsprojekt

Gleichwertige Lebensverhältnisse: Passgenaue Maßnahmen zur Entwicklung strukturschwacher Regionen

Auftraggeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)

Laufzeit: 05/2019-07/2020 

Projektleitung: Prof. Dr. Lech Suwala 

Projektteam: Jonas König, Colin Delargy, Dr. Hans-Hermann Albers, Dr. Janet Merkel

Kooperationspartner: Deutsches Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung (FÖV)

Die Förderung gleichwertiger Lebensverhältnisse ist ein grundlegendes Ziel der Regionalpolitik in der Bundesrepublik Deutschland. Trotz Erfolgen in diesem Politikfeld seit der Wiedervereinigung 1990 stellt der fortschreitende demographische, technologische und ökonomische Wandel immer neue Herausforderungen an wirtschaftspolitische Interventionen. Folglich zeigen sich regionalökonomische Disparitäten heute in einem komplexen Mosaik unterschiedlicher und dynamischer Problemlagen. Umso schwieriger wird es, pauschale Lösungen anzubieten; und umso größer ist der Bedarf nach innovativen und passgenauen Maßnahmen. 

Vor diesem Hintergrund wird das Forschungsprojekt im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie die wirtschaftsnahe, insbesondere innovationsbezogene Förderpraxis in jeweils drei ost- und westdeutschen Regionen evaluieren und Vorschläge für ihre Weiterentwicklung erarbeiten. Ziel ist es, die Passgenauigkeit und Integration unterschiedlicher Fördermaßnahmen zu erhöhen. 

Auf dem Weg zu diesem Ziel führt das Forschungsprojekt eine detaillierte Analyse der jeweiligen Förderwirklichkeit durch: Thematisiert werden Engpässe im Förderprozess sowie bisher nicht adressierte Förderbedarfe, die sich aus der konkreten Situation vor Ort ergeben. Gleichzeitig will das Forschungsprojekt innovative Lösungen und Kooperationen für die Unterstützung von Förderzielen vor Ort identifizieren. Verwaltung und Wirtschaftsförderung werden nicht nur als passive Begleiterinnen von Innovations- und Förderprozessen begriffen, sondern in ihrer aktiven Rolle als Initiatoren und innovative Akteure gewürdigt. 

Um dieser zentralen Stellung kommunaler Akteure vor Ort bei der Formulierung passgenauer Maßnahmen Rechnung zu tragen, werden im Rahmen des Forschungsprojekts Regionalkonferenzen in ausgewählten, strukturschwachen Regionen durchgeführt. In unterschiedlichen, interaktiven Formaten sollen hier regionalspezifische Herausforderungen diskutiert und gemeinsam Lösungsansätze erarbeitet werden. Das Fachgebiet Stadt- und Regionalökonomie der TU Berlin ist für die Organisation der Regionalkonferenzen in den drei ostdeutschen Untersuchungsräumen zuständig; das ganze Projekt findet in enger Kooperation mit dem Deutschen Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung in Speyer statt, das parallel drei westdeutsche Untersuchungsräume fokussiert. Die Untersuchung ähnlicher Regionstypen in Ost- und Westdeutschland gewährleistet die Integration des Gesamtprojekts.

 

 

Vergabe einer Masterarbeit

Am Fachgebiet Stadt- und Regionalökonomie ist eine Masterarbeit zum Thema "Volkswirtschaftliches Potenzial der Berliner Zukunftsorte" in Zusammenarbeit mit der Wista-Management GmbH zu vergeben.

Interessierte können sich direkt bei Prof. Suwala melden.

Lupe

New Project: Hush City Mobile Lab

Timeframe: April 2018 - March 2020

Principal Investigator: Dr. Arch. Antonella Radicchi

Research Assistant: Charlotte Weber

Project supervisors: Prof. Dr. Dietrich Henckel, M.A. Jörg Kaptain (Berlin Senate, Senate Department for the Environment, Transport and Climate Protection).

The Hush City Mobile Lab’s mission is to make our cities quieter and healthy places to live.

But, what is quietness? And how it can be defined and addressed?
In the same way that health cannot be defined as “merely the absence of disease” (WHO, 1948), the mere absence of noise is not sufficient to define quietness and ensure a good sonic environment for our physical and mental health, and social well-being.

At Hush City Mobile Lab we believe that people, like you, need to be (re)placed at the core of urban planning processes and engaged to identify, evaluate and plan everyday quiet areas in cities.
To reach this goal we apply the “open source soundscapes” methodology, combining methods and tools drawn from soundscape research and citizen science, like soundwalks and a new mobile app – Hush City app!

The “open source soundscapes” approach was initiated in the framework of the project: “Beyond the Noise: Open Source Soundscapes” (2016-2018), and we will continue to apply and deepen the methodology through new pilots and comparative studies, like that one in progress in Granada.

The Lab’s first two-year agenda revolves around 4 key-actions:

  1. Participation. We boost and retain citizen participation by implementing new features on the Hush City app and structuring a citizen science communication campaign.
  2. Analyses. We apply the soundscape approach and psychoacoustic analyses to further explore the “everyday quiet areas” identified by people in Berlin using the Hush City app and, eventually, to define a descriptor.
  3. Policy & best practices. Wedevelop a comparative Berlin-New York case study so as to build a framework on EU and USA policies & best practices on noise abetment and soundscape planning.
  4. Planning. We design the “Berlin Everyday Quiet Areas Master Plan” and develop city-scale planning guidelines and regulations in Berlin.

Given the interdisciplinary nature of the Lab, methods and tools include: literature review, planning and policy document analyses, narrative interviews, soundwalks, the Hush City app, psychoacoustic analyses, the urban acupuncture method.

We are proud to collaborate with academics, artists, practitioners, city makers, and community groups in its communication that noise has to be considered a healthy issue and the sonic urban environment needs to be a curated common in our society.

In the end, we expect to positive impact different fields: science, policy, environment, economy and society at large.

Project’s website

www.opensourcesoundscapes.org

 

 

Neue Fachgebietsleitung

Liebe Mitglieder, Studierende und Freunde des ISR,

seit 1.Oktober 2017 habe ich die Leitung des Fachgebiets „Stadt-und Regionalökonomie“ –zunächst für ein Jahr – übernommen und freue mich damit das Forschungs- und Lehrportfolio des Institutes zu bereichern. Zunächst einmal möchte ich Prof. Dr. Dietrich Henckel und seinem Team dafür danken, dass Sie mich in den letzten zwei Monaten vor meinem Antritt sehr herzlich empfangen haben. Herr Henckel hinterlässt einen – hier darf Ihn zitieren – „bunten Gemischtwarenladen“, der durch seine Offenheit mannigfaltige Anknüpfungspunkte für meine Forschungs- und Lehrinteressen bietet. Ich werde versuchen Ihn neu auszurichten, Einiges aus dem Regal nehmen, Neues hinzufügen, Bewährtes verstetigen. Zu den Neuheiten gehören u.A. die Fokussierung auf räumliche und multiskalare Prozesse der Produktion von sinnvollem Neuartigen, welches nutzbar und wertvoll ist – in anderen Worten: die Übersetzungsleistung von Kreativität über Innovation hin zu Entrepreneurship. Dabei bin ich sowohl Geograph als auch Volkswirt, der neben makroökonomischen Zugängen gerne unmittelbar am wirtschaftlichen Entscheidungsträger forscht – sei es die/der freischaffende Künstler*in, die/der traditionsverbundene Familienunternehmer*in oder die/der Vorstandvorsitzende eines multinationales Unternehmens. In diesem Zusammenhang bieten vor allem Städte eine faszinierende Forschungsplattform, da sie ‚kreative Felder‘ durch die Überlappung zahlreicher Potentialräume unterschiedlichster Strukturlogiken in sich vereinen. Neben neueren Ansätzen der wirtschaftlichen Stadt- und Regionalökonomie, die ich vertrete, ist mir gleichzeitig eine solide ökonomische Ausbildung von Studierenden wichtig, damit ein grundlegendes, gemeinsames Vokabular besteht, das als Basis dient um sich überhaupt über Alternativen unterhalten zu können. Dazu, zu Unterhaltungen und Diskussionen lade ich herzlich alle Interessierten ein!

Prof. Dr. Lech Suwala | Leiter des Fachgebiets Stadt- und Regionalökonomie

Publikationen

Lupe

Henckel, D., Kramer, C. (Hrsg.). (2019). Zeitgerechte Stadt - Konzepte und Perspektiven für die Planungspraxis. ISBN 978-3-88838-088-4.

Forschungsberichte der ARL 9.

Lupe

Besecke, A., Meier, J., Pätzold, R., & Thomaier, S. (Hrsg.). (2017). Stadtökonomie – Blickwinkel und Perspektiven. Berlin: Universitätsverlag der TU Berlin.

Lupe

Küster, I. (2017): Verbreitung und Verwendung von Lichtmasterplänen in Großstädten im deutschsprachigen Raum. ISBN 978-3-7983-2889-1.

Schriftenreihe Verlust der Nacht, Band 7, Herausgeber der Reihe: PD Dr. Franz Hölker, Prof. Dr. Dietrich Henckel

Lupe

Pearson, C. / Straw, W. (2017): Night. Scapegoat: Architecture / Landscape / Political Economy. ISBN-10: 1544748213.

Henckel, D., Meier, J. (2017): Urban Lightprints: All but Static. Seite 225 -228.

Lupe

Pucci, P. / Colleoni, M. (2016): Understanding Mobilities for Designing Contemporary Cities. ISBN 978-3-319-22578-4.

Henckel, D., Thomaier, S. (2016): Temporal Efficiency, Temporal Justice and Urban Mobility. Seite 151 - 170.

Canzler, W. / Knie, A. / Schwedes, O. (Hrsg.) (2015):

Handbuch Verkehrspolitik

Henckel, D.: Raumzeitpolitik: Zeitliche Dimensionen der Verkehrspolitik.

 

 

Specht, K./ Siebert, R./ Thomaier, S./ Freisinger, U.B./ Sawicka, M./ Dierich, A./ Henckel, D./ Busse, M. (2015): Zero-Acreage Farming in the City of Berlin: An Aggregated Stakeholder Perspective on Potential Benefits and Challenges, in: Sustainability 2015, 7(4), 4511-4523.

 

 

Lupe

Abt, J. / Hempel, L. / Henckel, D. / Pätzold, R. / Wendorf, G. (Hrsg.) (2015)

Dynamische Arrangements städtischer Sicherheit

Akteure, Kulturen, Bilder


Lupe

Meier, J. / Hasenöhrl, U. / Krause, K. / Pottharst, M. (Hrsg.) (2015): Urban Lighting, Light Pollution and Society. New York: Routledge.

Lupe

BMUB / BBSR (Hrsg.) (2014):

Forschung und Lehre für die Stadtentwicklung. stadt:pilot spezial. Bonn: BBR.

Bearbeitung

Prof. Dr. Dietrich Henckel, Susanne Thomaier, Sandra May (TU Berlin) / Stefan Willinger (BBSR) / Prof. Dr. Klaus Selle, Dr. Daniela Karow-Kluge (RWTH Aachen University)

Dierich, A. / Freisinger, U. B. / Henckel, D. / Hartmann, I. / Sawicka, M. / Siebert, R. / Specht, K. / Thomaier, S. / Walk, H. / Werner, A. (2014): Urban agriculture of the future: an overview of sustainability aspects of food production in and on buildings in: Agriculture and Human Values, March 2014, Volume 31, Issue 1, pp 33-51.


Lupe

Anders, S. / Bott, H. / Grassel, G. (2013): Nachhaltige Stadtplanung. Konzepte für nachhaltige Quartiere

Baumüller, J. / Busch, S. / Henckel, D. / Sgobba, A.: Kapitel 2.4.7 Emissionen. Seite 74 - 77.

Baumüller, J. / Busch, S. / Henckel, D. / Sgobba, A.: Kapitel 4.4.6 Emissionen. Seite 176 - 181.

Lupe

Freyhoff, A. / Hölker, F. / Posch, T. / Uhlmann, T. (2013): Das Ende der Nacht: Lichtsmog: Gefahren - Perspektiven - Lösungen, 2nd Edition

Henckel, D., Meier, J., Pottharst, M., Wukovitsch, F.: Der Verlust der Nacht in der 24-Stunden-Gesellschaft. Seite 205 - 224.

Lupe

Es wächst etwas auf dem Dach - Dachgewächshäuser (Idee, Planung, Umsetzung) des Forschungsprojekts ZFarm - Städtische Landwirtschaft der Zukunft

Lupe

There's something growing on the roof - Rooftop greenhouses (Idea, Planning, Implementation) by Forschungsprojekt ZFarm - Städtische Landwirtschaft der Zukunft

Lupe

Henckel, D. / Thomaier, S. / Könecke, B. / Zedda, R. / Stabilini, S. (2013): Space–Time Design of the Public City. Amsterdam. ISBN: 978-94-007-6424-8

Könecke, B., Pottharst, M.: The Night and Its Lost. Seite 37 - 48.

Henckel, D., Thomaier, S.: Efficiency, Temporal Justice, and the Rhythm of Cities. Seite 99 - 118.

Henckel, D., Könecke, B., Thomaier, S.: INTERMEZZO: Time Intervention in Public Spaces - The Artist Mark Formanek. Seite 187 -191.

Henckel, D., Könecke, B., Thomaier, S.: Further Research and Policy Perspectives. Seite 301 - 309.

Lupe

Held, M. / Hölker, F. / Jessel, B. (2013): Schutz der Nacht - Lichtverschmutzung, Biodiversität und Nachtlandschaft. - BfN-Skripten 336

Die gedruckte Fassung kann kostenlos bei Bundesamt für Naturschutz, Konstantinstr. 110, 53179 Bonn bezogen werden.

Henckel, D.: Es werde Licht ... und es wurde Licht - künstliche Beleuchtung und die Kolonisierung der Nacht. Seite 31 - 35.

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